Geschichte des Schwimmens
Baden in der Öffentlichkeit galt lange als ungesund. Schwimmen können kann Leben retten. Das wussten schon die Griechen der Antike bei denen das Schwimmen so wichtig war wie lesen lernen. Schon die griechischen Krieger nutzten diesen Vorteil: wenn ihre Schiffe in einer Schlacht versenkt wurden, schwammen sie an Land, während ihre Gegner ertranken. Diese Nichtschwimmer!
Auch in Preußen, Jahrhunderte später, brachte das Militär den Durchbruch für die Körperertüchtigung im Wasser. Im Jahre 1800 galt baden in der Öffentlichkeit als ungesund und gefährlich, als grober Unfug, der gegen Anstand und Sitte verstieß. Das Baden stand unter Strafe. Dann ging die Epoche des Stinkens endlich zu Ende. Sie hatte im Spätmittelalter mit der “Pestbedingten Schließung“ der Badehäuser begonnen und ihren unhygienischen Höhepunkt in der Zeit des Barocks erlebt.1803 wurden die ersten Badeschiffe eingeweiht - leider privat und nur für Männer. Um 1831 entstanden erste Badehäuser für Frauen und um 1847 folgten erste Badehäuser für Studenten. Schwimmen wurde ab 1878 zum Sport. Erste Schwimmclubs entstanden um 1806.
Von Anfang an: SchwimmkurseFür Babys, Kleinkinder (ab 5 Jahre) und Erwachsene
Wer Schwimmen lernt, sollte dies unter professioneller Aufsicht tun. Schwimmen tut dem ganzen Organismus gut weil man alle Muskelgruppen belastet und dabei die Gelenke schont. Die Bewegung im Wasser macht Spaß und fördert die Gesundheit und die Entwicklung ihres Kindes. Im engen Kontakt mit den Eltern wird das Baby spielerisch an das Wasser gewöhnt. Durch wiederholtes Üben lernt ihr Kind, seine Bewegungen im Wasser zu koordinieren, sein Selbstbewusstsein zu stärken und seinen Aktionsradius zu vergrößern. Der richtige Zeitpunkt für den Beginn des Babyschwimmens ist im hohen Maße von der individuellen Entwicklung ihres Kindes abhängig. Grundsätzlich sollte das Kind bereits in der Lage sein, in der Bauchlage seinen Kopf nach dem Anheben 30 Sekunden lang zu halten. Das ist meist im Alter zwischen 4 und 5 Monaten der Fall. Regelmäßig durchgeführtes Schwimmen fördert allgemein die körperliche und physische Gesundheit- und was für Kinder gut ist kann für Erwachsene nicht schlecht sein.
Die bessere Art sich fit zu halten: Aqua- FitnessAqua- Fitness ist die unbeschwerteste Art Sport zu machen, da Ihr Körper nur 1/6 seines Gewichtes beträgt.
Bei keiner anderen Sportart wird die gesamte Körpermuskulatur so gelenk- und sehnenschonend beansprucht und gekräftigt wie beim Aqua – Fitness. Zudem ist Aqua- Fitness ein richtiger „Kalorienkiller“! In einer Stunde intensiver Aqua- Fitness verbrauchen sie bis zu 900 Kalorien. Alle Aqua- Fitness Kurse nutzen das Wasser als „ Trainingsgerät“. Der spürbare Auftrieb wird bei der Arbeit mit dem Aqua- Fitness- Gürtel und der Aqua- Fitness- Pool- Nudel ausgenutzt. Dennoch werden sie selbst bei intensivsten Training kaum einen Muskelkater bekommen, da das Wasser ihre Muskulatur bei jeder Übung immer auch massiert. Matthias Henke
